Betroffenenrechte-Flyer jetzt in zwei neu Sprachen: Türkisch und Hindi
Die Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel hat ihr mehrsprachiges Informationsangebot erweitert:
Ab sofort stehen zwei neue Flyer zu den Betroffenenrechten auf Türkisch und Hindi zur Verfügung. Damit ergänzen sie die bereits bestehenden Sprachversionen in neun Sprachen. Es liegen bereits folgende Sprachen vor: Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch, Rumänisch, Bulgarisch, Polnisch, Arabisch und Vietnamesisch. Eine Übersicht aller verfügbaren Sprachversionen finden Sie hier.
Die Flyer richten sich an potenzielle Betroffene und bieten ihnen in ihrer jeweiligen Sprache einen ersten Überblick über ihre Rechte – etwa auf sichere Unterkunft, medizinische Versorgung, Beratung in der eigenen Sprache und Aufenthaltsmöglichkeiten während einer Bedenk- und Stabilisierungsfrist. Zudem enthalten die Flyer eine kurze Checkliste mit möglichen Anzeichen von Ausbeutung sowie ein Feld, in das Beratungsstellen ihre Kontaktdaten eintragen können. Sie könnten dazu beitragen, dass Betroffene verständlich und umfassend über ihre Rechte informiert werden, wie es die EU-Opferschutzrichtlinie (2012/29/EU) vorsieht. Die Servicestelle erweitert das mehrsprachige Informationsangebot fortlaufend und bedarfsgerecht in enger Abstimmung mit Beratungsstellen und Ermittlungsbehörden.
Die beiden neuen Flyer können hier heruntergeladen werden und als Druckversion kostenfrei bestellt werden unter: info@servicestelle-gegen-zwangsarbeit.de




