Bundesland-Übersicht fast vollständig: Bayern neu aufgenommen

Mit der Aufnahme Bayerns ist die Bundesland-Übersicht der Servicestelle gegen Zwangsarbeit fast vollständig. Damit sind die Ansprechpersonen sowie zentrale Informationen zu Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit nun auch in Bayern in der Übersicht gebündelt verfügbar.

Die Bundesland-Übersicht ist eine zentrale Bestandsaufnahme der relevanten Akteur*innen, ihren Zuständigkeiten und Unterstützungsangebote auf Landesebene. Sie richtet sich an Fachstellen, Behörden und weitere Interessierte, die sich schnell einen Überblick oder konkrete Kontaktmöglichkeiten verschaffen möchten. Die Gewährleistung der Opferrechte und eine effektive Strafverfolgung der Täterinnen hängen oftmals von einem zielgerichteten und zügigen Handeln ab. Entsprechend wichtig sind klar geregelte und gut zugängliche Verfahrenswege und Zuständigkeiten.

In der Bestandsaufnahme des Bundeslandes Bayern ist unter anderem das neue niedrigschwellige Unterstützungsangebot verzeichnet: die Bavarian Anti-Trafficking HELPline der STOP dem Frauenhandel gGmbH. Das Pilotprojekt bietet eine bayernweite, vertrauliche Erstberatung für potenziell Betroffene, deren Umfeld sowie für Fachkräfte.

Ergänzend zur Bundesland-Übersicht können Ratsuchende, Fachkräfte und Unterstützer*innen über die Beratungsstellen-Datenbank der Servicestelle gezielt nach passenden Beratungsangeboten suchen – orientiert an individuellen Bedarfen und regionalen Zuständigkeiten.

Darüber hinaus bietet die Servicestelle gegen Zwangsarbeit für Beratungsstellen, Ermittlungsbehörden und weitere Institutionen kostenlose und bedarfsgerechte Schulungen – digital oder vor Ort – an. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Projektleitung Kim Weidenberg (weidenberg@berlin.arbeitundleben.de).