Neue Studie zu Unterkünften der Berichterstattungsstelle

Neue Studie zu Unterkünften für Betroffene von Arbeitsausbeutung erschienen

Zum internationalen Tag gegen Menschenhandel, dem 30. Juli, möchte die Servicestelle auf die neue Studie zu Unterkünften für Betroffene von Arbeitsausbeutung aufmerksam machen. 

Unter dem Titel „Ein bisschen sicherer als auf der Straße“ – Unterkünfte für Betroffene von Arbeitsausbeutung in Deutschland analysiert die Berichterstattungsstelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte die rechtlichen Grundlagen, den Stand ihrer Umsetzung und Erfahrungen in der Praxis. Deutschland ist auf Grundlage der Europaratskonvention gegen Menschenhandel dazu verpflichtet für alle Betroffenen von Menschenhandel eine angemessene und sichere Unterkunft zu gewährleisten. Dieser Bedarf kann der Studie zufolge nicht gedeckt werden und (menschen-)rechtliche Ansprüche von Betroffenen sind an vielen Stellen nicht erfüllt. 

Bei der Untersuchung der praktischen Umsetzung von Unterkünften identifiziert die Studie vier Handlungsbedarfe. Diese umfassen folgende Bereiche: bedarfsorientierte und sichere Unterkünfte für alle Betroffenengruppen bereitstellen, Kooperation von Behörden und Beratungsstellen stärken, langfristige und ausreichende Finanzierung für Fachberatungsstellen sichern und Zugang zum Recht schnell und reibungslos sichern.  Die Analyse schließt mit Leitlinien und Empfehlungen für bedarfsgerechte Unterkünfte ab. Darüber hinaus sollen die Erkenntnisse dabei unterstützen, bundesweite Mindeststandards zur Sicherung von Unterkünften für Betroffene von Arbeitsausbeutung zu entwickeln. 

Die Mitteilung der Berichterstattungsstelle finden Sie hier. 

Die vollständige Analyse können Sie hier einsehen und herunterladen.

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