Neues Rechtsgutachten zur Entschädigung von Opfern von Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit

Die Servicestelle lädt herzlich zu einem Online-Fachaustausch zur Vorstellung des Rechtsgutachtens zu Entschädigung von Opfern von Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit ein.

Der Austausch findet statt am

24. Juni 2026 14:00–16:00 Uhr

Online via Zoom

https://us02web.zoom.us/j/83882893069?pwd=b9vWJV1WSppVjq7swAbBZLBb5Cfhui.1

Meeting-ID: 838 8289 3069

Kenncode: 875873

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Fragen zur Durchsetzung von Lohn- und Entschädigungsansprüchen im Strafverfahren, insbesondere im Adhäsionsverfahren, sowie internationale und europäische Vorgaben zum Zugang zu wirksamer Entschädigung. Darüber hinaus sollen bestehende praktische und rechtliche Hürden diskutiert und Perspektiven für eine effektivere Entschädigungspraxis entwickelt werden.

Die Autor*innen des Gutachtens, Dr. Sebastian Sobota, stellvertretender Direktor der Kriminologischen Zentralstelle, und Ass. iur. Sophie Berensmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, stellen die zentralen Ergebnisse vor.

Ergänzend wird das Gutachten aus praktischer Perspektive von Dr. Gisella Victoria Villeda, LL.M. (Columbia), Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hamburg, sowie von Dr. Linh Steffen, Rechtsanwältin für Strafrecht, Migrationsrecht und Arbeitsrecht, kommentiert.

Im Anschluss besteht Raum für offene Diskussionen, fachlichen Austausch und Fragen.

Die Veranstaltung wird moderiert von Kordula Heineck, Projektreferentin der Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel. Das Grußwort spricht Kirsten Neu-Brandenburg, Leiterin der Unterabteilung VIb „Internationale Beschäftigungs- und Sozialpolitik“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.