Webinar: Gute Praxis aus Deutschland zur Sensibilisierung für Arbeitsausbeutung
Die Servicestelle veranstaltet gemeinsam mit dem International Rescue Committee ein Webinar zu guter Praxis bei der Sensibilisierung für Arbeitsausbeutung.
Im Nationalsozialismus war Zwangsarbeit Teil des Alltags und es dauerte Jahrzehnte, bis dieses Unrecht anerkannt wurde. Auch heutzutage ist Zwangsarbeit Geschäftsmodell vieler Unternehmen weltweit. Vor diesem Hintergrund ist Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit von großer Bedeutung.
Gemeinsam mit dem International Rescue Committee (IRC) beteiligt sich die Servicestelle an einem Best-Practice-Webinar, in dem erfolgreiche Ansätze zur Vermittlung des Themas Arbeitsausbeutung vorgestellt werden. Im Rahmen der Veranstaltung wird der jährlich stattfindende Workshop in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit präsentiert.
Inhaltlich widmet sich das Webinar sowohl den historischen Dimensionen der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus als auch aktuellen Formen von Arbeitsausbeutung. Dabei werden Parallelen und Unterschiede herausgearbeitet und diskutiert, welche Herausforderungen und Chancen sich für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit ergeben. Ein besonderer Fokus liegt auf innovativen Methoden, um ein breites Publikum für diese Themen zu sensibilisieren.
Das Webinar richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an Fachkräfte, Vertreter*innen von Nichtregierungsorganisationen sowie politische Entscheidungsträger*innen innerhalb der Europäischen Union. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Das Webinar findet am Donnerstag, den 7. Mai 2026 von 10:00 – 12:00 Uhr (MEZ) statt.
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